Osterkonzert 2019

Höhepunkt des Osterfestes

Zum Abschluss eines rundum erfüllenden Ostersonntags im CREDO gab Sefora Nelson am 21. April 2019 ein gut zweieinhalbstündiges Konzert. Mit ihrer wunderbar weichen und klaren Stimme berührte sie die Herzen – doch es war nicht nur die musikalische Seite, die bei diesem Osterkonzert so ansprechend war. Nein, die in der christlichen Musikszene bestens bekannte Künstlerin gab den Besucherinnen und Besuchern Hoffnung mit auf den Weg – Glaubenshoffnung!

Die Texte der von ihr gesungenen Lieder, die meistens von ihr selbst geschrieben waren, malten ein Bild voller inniger Liebe zu Jesus. So sang sie zum Beispiel das Lied „Das hat die Welt noch nie gesehn, ein König ohne Krone“ oder „Du bist das Brot, das Brot des Lebens“ oder auch „Komm in mein Haus, du bist eingeladen“ und machte damit in einer ganz positiven Weise Mut, sich auch selbst auf einen Weg mit dem auferstandenen Herrn zu begeben.

Dazwischen lockerte Sefora Nelson in charmantem schwäbischem Dialekt den Abend immer wieder mit der einen oder anderen Anekdote aus ihrem Leben auf. So konnte man in Erfahrung bringen, dass sie aus einer italienisch-deutschen Familie stammt und mit ihrem Mann eine Tochter hat. Besonders ihre ausführliche Erzählung, wie sich die Geburt derselben gestaltet hatte, brachte das Publikum zum Lachen. Aber auch zum Nachdenken. Denn selbst wenn wir alle hier und da durch Schmerzen hindurch müssen, wir haben einen Herrn, der uns begleitet! Ihm dürfen wir von unseren Sorgen und Nöten erzählen, so wie sich Jesus einst von den Emmaus-Jüngern davon erzählen ließ.

Es war einfach schön, dann dazu passend das inzwischen zum Standardrepertoire vieler christlichen Gemeinden gehörende Lied „Lege deine Sorgen nieder“ zu singen. Die Besucherinnen und Besucher zeigten sich jedenfalls nicht nur bei dieser Möglichkeit zum Mitsingen, sondern überhaupt durch das Konzert sehr berührt. Dazu trug auch die gefühlvolle Begleitung der Lieder durch Adelheid Abt an der Violine und Renate Busse am Cello bei – und nicht zu vergessen die unaufdringliche Untermalung der Texte und Weisen mit  Bildern und Videoclips, die per Beamer großformatig auf die Bühnenwand projiziert wurden. Wir durften einen wirklich sehr beeindruckenden Abend erleben!

Holger Panteleit