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Impuls:  Sind wir bereit, im Mangel zu teilen?


Die Witwe ging hin und tat, wie Elia gesagt hatte. Und er aß und sie auch und ihr Sohn Tag um Tag. Das Mehl im Topf wurde nicht verzehrt, und dem Ölkrug mangelte nichts nach dem Wort des Herrn, das er geredet hatte durch Elia.

Aus dem 1. Buch der Könige 17,15–16

 

Die Dürre-Katastrophe hat Israel fest im Griff. Als der Prophet Elia nach Sarepta, einer Stadt im heutigen Libanon, kommt, bekommt das Elend ein konkretes Gesicht: Eine arme Witwe versucht, sich irgendwie mit ihrem Sohn durchzuschlagen. Es geht ums nackte Überleben. Da kommt Elia zu ihr und bittet sie im Namen Gottes um Wasser und Brot. Die Witwe reagiert verständlicherweise sehr reserviert, kommt aber am Ende der Bitte nach. Und plötzlich erlebt sie, mitten im Mangel, gemeinsam mit Elia, wie Gott sie versorgt. Mehl und Öl bleiben vorhanden.

Es ist eine Erfahrung, die Menschen zu allen Zeiten gemacht haben: Gott versorgt auch da, wo es knapp wird. Diese Erfahrung machen auch die Jünger, als Jesus am Ufer des Sees Genezareth 5.000 Menschen satt macht. Es bleibt am Ende sogar noch etwas übrig. Und auch das Volk Israel wird auf der Wanderung durch die Wüste von Gott auf wundersame Weise versorgt.


Kämpfen ums Überleben

Und heute? Die Pandemie hat uns fest im Griff. Menschen – aber auch Firmen – kämpfen ums Überleben. Wir kommen aus einer wirtschaftlichen Blütezeit. Wenn man den Prognosen Glauben schenkt, dann müssen wir uns eher auf eine Zeit der Dürre einstellen. Das betrifft Menschen, Firmen und auch Spendenwerke. Prognosen sagen, dass der Spendenmarkt um bis zu 40 % einbrechen wird. Viele Firmen werden die Corona-Krise nicht überleben. Bisher haben wir von unserem Überfluss gegeben. Wie wird es sein, wenn wir auf einen Mangel zugehen? Sind wir bereit, Gott zu vertrauen und auch im Mangel zu teilen, was wir haben? Die Geschichte der Witwe fordert uns dazu heraus.

 

Klaus Göttler (Kassel) ist Generalsekretär des pietistisch geprägten Jugendverbandes „Entschieden für Christus“ (EC).

(idea; 23. September 2020)


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